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Erfolgreiche Azubi-Stellenanzeigen schreiben – so geht’s!

Wie schreibt man heute erfolgreiche Azubi-Stellenanzeigen

– und braucht man sie überhaupt noch?

Viele Unternehmen stellen sich genau diese Frage. Gerade im Azubi-Recruiting hat sich viel verändert. Die klassische Stellenanzeige in der Zeitung funktioniert nicht mehr – aber heißt das, sie ist komplett überholt? In diesem Artikel zeige ich dir, warum Azubi-Stellenanzeigen immer noch wichtig sind – und wie du sie so gestaltest, dass sie wirklich junge Talente erreichen.

 

Inhalt:

  1. Ist die Stellenanzeige tot?
  2. Warum wir Stellenanzeigen immer noch brauchen
  3. Diese Inhalte machen deine Azubi-Stellenanzeigen zum Angebot
  4. Was gehört rein, damit die Anzeige zum Angebot wird?
  5. Azubi-Stellenanzeigen schreiben: 5 Schritte zum Erfolg

 

Ist die Stellenanzeige tot?

Die klassische Stellenanzeige über Printmedien ist vermutlich tot, gerade im Azubi Recruiting. Warum? Wir erreichen die Bewerber-Zielgruppe für Ausbildungsplätze nicht über Printmedien, sondern viel besser online. Was aber nicht bedeutet, dass die Stellenanzeige wirklich tot ist. Wir brauchen sie im Azubi Recruiting, wenn auch nicht als klassische Anzeige in der Zeitung.

 

Warum wir Stellenanzeigen immer noch brauchen

Ein Fakt ist auf jeden Fall unbestritten!

Die Azubi-Stellenanzeige ist das, was der Bewerber auf der Karriere-Website liest, bevor er sich entscheidet, den „Jetzt bewerben“-Button zu drücken. 91 % der Jugendlichen lassen sich, gemäß der Studie Azubi Recruiting Trends 2022 von den Texten der Azubi-Stellenanzeige beeinflussen.

Holst du sie hier nicht ab, wird es schwierig.

Unternehmen sollten unbedingt die Aufmerksamkeit auf ihre Texte legen! Sind diese zielgruppengerecht, beantworten die Fragen der Jugendlichen und heben sich von der Masse ab, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil!

 

Diese Inhalte machen deine Azubi-Stellenanzeige zum Angebot

Also halten wir fest! Damit der Jugendliche sich entscheiden kann, ist es wichtig, dass die Anzeige ihn vorher abgeholt hat. Hier liegt das Problem im Azubi-Recruiting. Die Stellenanzeigen sind häufig sehr klassisch und wenig zielgruppengerecht aufgebaut.

Viel mehr sind die meisten Stellenanzeigen, eine Präsentation des Unternehmens und ein Anforderungskatalog. Die Fragen, die Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben, werden hierbei häufig nicht oder unzureichend beantwortet. Formulierung und Wording sind nicht auf die Zielgruppe abgestimmt.

Der Jugendliche fragt sich beim Lesen, what‘s in for me. Er möchte erfahren, warum diese Ausbildung für ihn interessant, das Unternehmen das richtige ist, was er genau lernt, wie sein Alltag aussehen wird.

Schaffen wir im Azubi-Recruiting den Switch von der klassischen Anzeige zum echten Stellenangebot, heben wir uns ab und machen mit unserer Azubi-Stellenanzeige schon allein deshalb neugierig bzw. auf uns aufmerksam.

 

Was gehört rein, damit die Anzeige zum Angebot wird?

Das Azubi-Stellenangebot sollte die Fragen deiner Bewerber-Zielgruppe beantworten. Es sollte in einer Sprache geschrieben sein, zu der der Jugendliche Zugang finden, wenige Fachbegriffe und Buzzwords enthalten. Es sollte den Sinn der Aufgabe herausstellen und die Zukunftsaussichten, die sich für den jungen Menschen hieraus ergibt.

Im Fokus deines Azubi-Stellenangebotes steht also der Kandidat und die Stelle und dann erst das Unternehmen. Es geht hier nicht um die Präsentation des Unternehmens. Wir suchen Mitarbeitende und keine Kunden.

Es gibt für jedes Unternehmen den passenden Azubi

Eine meiner Überzeugungen ist, dass es für jeden Azubi das passende Unternehmen gibt und für jedes Unternehmen den passenden Azubi.

Jetzt denkst du dir vielleicht super und warum ist es dann für uns so schwer, Schüler-Bewerbungen von passenden Kandidaten zu erhalten?

Meine Antwort:

Du bleibst mit deiner Azubi-Stellenanzeige maximal oberflächlich. Du schreibst nicht rein, wen du suchst und wer zum Unternehmen passt. Du möchtest, dass deine Anzeige allen gefällt und nicht nur den richtigen Kandidaten. Eventuell erhoffst du dir davon mehr Bewerbungen, mehr Auswahl. Aber von einem unkonkreten Angebot fühlt sich eben auch keiner wirklich angesprochen.

Du möchtest gar nicht alle einstellen, sondern die passenden Kandidaten. Richtig!

Als Podcast-Gast im Young Talent Podcast von Ausbildung.de und AZUBeasy spreche ich mit Lisa Kühn darüber, was heute in wirklich gute Stellenanzeigen gehört und welche Fehler ihr unbedingt vermeiden solltet. Hier gehts zur Folge im Young Talent Podcast!

Auf meiner Über mich-Seite findest du weitere Beiträge von mir aus Presse & Podcast.

 

Azubi-Stellenanzeigen schreiben: 5 Schritte zum Erfolg

In den folgenden 5 Schritten geht es nun darum, den Kern deines Ausbildungs-Angebotes herauszuarbeiten und deine Zielgruppe in den Fokus zu nehmen, um die zu deinem Ausbildungsangebot passenden Kandidaten zu finden.

 

Schritt 1 – Wunsch-Azubi definieren: Für wen schreibst du deine Azubi-Stellenanzeige?

Wenn willst du für diesen Job wirklich? Wie sieht der Kandidat aus, dem du sofort einen Vertrag hinlegen würdest? Nicht die eierlegende Wollmilchsau mit 5 Sternen, nein. Die Basisvariante von Azubi, der alles mitbringt, was du brauchst, um eine gute Ausbildung mit ihm zu starten. Wir nennen ihn den Wunsch-Azubi.

Welches Interesse soll er mitbringen?

Welches Geschick benötigt er?

Was sind seine Lieblingsfächer?

Welchen Schulabschluss braucht er?

Wenn es dir schwerfällt, hier ausführlich zu antworten. Nimm einen deiner Azubis aus der Vergangenheit in den Fokus, mit dem du super zufrieden warst und den du jederzeit wieder ausbilden würdest. Was hat er mitgebracht?

 

Schritt 2 – Ausbildungs-Angebot herausarbeiten: Was macht eure Ausbildung wirklich besonders? 

Was macht die Ausbildung bei euch besonders? Was macht ihr für eure Azubis? Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Welche Erfolge feiert ihr mit eurer Ausbildungsarbeit? Wie engagiert ihr euch?

Mach dir selbst ein möglichst realistisches Bild der aktuellen Ausbildung.

 

Schritt 3 – Euer Unternehmen einfach erklärt für die Azubi-Stellenanzeige

In Azubi-Stellenanzeigen lese ich immer wieder Unternehmensvorstellungen, die sich wie Marketing-Texte anhören. Jugendliche könne aber häufig damit nichts anfangen und wissen am Ende immer noch nicht genau, wofür das Unternehmen steht bzw. was es macht.

Stell dir einen 14-jährigen Jugendlichen vor. Wie würdest du ihm in 3-5 Sätzen erklären, was euer Unternehmen genau macht und wofür es steht! That’s it. Das ist deine Unternehmensvorstellung in der Azubi-Stellenanzeige.

 

Schritt 4 – Ausbildungsberuf beschreiben: So verstehen Schüler deine Azubi-Stellenanzeige

Kennst du das Lexikon der Ausbildungsberufe? Nennt sich „Berufe aktuell“ und wird von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben. Viele Stellenanzeigen erinnern mich an die Texte dieses Lexikons.

Hier ein Beispiel für dich aus „Berufe aktuell“ Industriekaufleute

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen.

Diesen Satz lese ich häufig so oder so ähnlich in Azubi-Stellenanzeigen.

Versteht ein 14- oder 15-jähriger diese Formulierung oder kann sie übertragen. Ich bin nicht sicher!

Stell den Ausbildungsberuf so vor, dass der Schüler nach dem Lesen der Azubi-Stellenanzeige genau weiß, was die Aufgabe von Industriekaufleuten ist und warum man sie braucht.

 

Schritt 5 – Zielgruppengerechte Benefits in deiner Azubi-Stellenanzeige nennen

Mach dir Gedanken über geeignete Benefits. Was habt ihr bereits zu bieten? Was davon ist für die Zielgruppe Schüler interessant?

Es geht nicht darum, alle Benefits des Unternehmens in die Azubi-Stellenanzeige zu packen, sondern die, die relevant sind.

Kein Schüler würde euch als Ausbilder wählen, weil ihr Tischkicker, Obstkorb, kostenloses Wasser oder Kaffee anbietet und einmal pro Jahr ein Mitarbeiter-Fest feiert.

Das bezahlte Jobticket beziehungsweise Fitnessstudio, das mögliche Carsharing des Firmen-PKW oder eine Pauschale für den Internetanschluss zu Hause könnten schon interessanter sein, oder?

 

Wie wird aus deiner Azubi-Stellenanzeige ein starkes Angebot?

Die Antwort liegt darin, deine Stellenanzeige nicht nur als reine Jobbeschreibung zu sehen, sondern als Einladung – ein echtes Angebot, das zeigt, warum eure Ausbildung besonders ist und warum genau der passende Azubi sich bei euch wohlfühlen kann.

Nutze die 5 Schritte, um deinen Wunsch-Azubi klar anzusprechen, eure Ausbildung authentisch darzustellen und mit echten Benefits zu punkten. So machst du aus einer einfachen Anzeige ein überzeugendes Angebot, das junge Talente begeistert und zum Bewerben einlädt.

Starte jetzt und mache deine Azubi-Stellenanzeige zum entscheidenden Vorteil im Wettbewerb um Nachwuchs!

 
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